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Veľké Uherce

GEMEINDEAMT

 

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Veľké Uherce 360
958 41 VEĽKÉ UHERCE 
tel.:      038 / 7486421, 038 / 7486201, 0908614174 
fax:      038 / 7486421
e-mail: obecvelkeuherce@velkeuherce.sk
web:    http://translate.google.sk/translate?js=n&prev=_t&hl=sk&ie=UTF-8&layout=2&eotf=1&sl=sk&tl=de&u=www.velkeuherce.sk
 

 

DIE GESCHICHTE UND GEGENWART

Das Dorf liegt am nördlichen Fuß des Gebirges Tríbeč, 4 km südöstlich von der Stadt Partizánske, entlang des Baches Drahožica, der der linksseitige Zufluss des Flusses Nitra ist. Ab dem Jahr 1998 ist es ein Teil der Mikroregion Medzihorie und ab dem Jahr 2003 Mitglied in dem Verein der Dörfer Šípok.

Das Dorf wird zu ersten Mal in der Schenkungsurkunde des Königs Ladislava IV. aus dem Jahr 1274 erwähnt.  Mit der Urkunde schenkt er die Siedlung Veľké Uherce dem Magister Štefan Čák, dem Onkel von Matúš Čák Trenčiansky. Seine Benennung bekam das Dorf nach der Ungaren, die hier als Schutzeinheit am Bach angesiedelt waren. (auf Slowakisch hieß Großungarn Uhorsko).  Das Dorf hatte unterschiedliche Benennungen: Vgroch, Ugrouch, Nagy Ugrócz, Gross Ugrócz. Das Dorf war das Eigentum der verschiedenen bedeutungsvollen Familien wie Baračkaj, Bošányi, Révayi, Majláth, Keglevich. Die größte Blütezeit erlebte das Dorf durch das Kommen der deutschen Unternehmerfamilie Thonet, die in dem Jahr 1865 in dem Dorf die Fabrik für Bugholz - Möbel gebaut haben. Die Fabrik beschäftigte 700 Menschen aus dem Dorf und der nahen Umgebung. Neben der Fabrik wurde eine Lehrlingsschule, Kinderhort, Wohnungen für die Beschäftigten und Gemeindewasserleitung  errichtet. In diesem Zeitraum wurde auch lebhaftes kulturelles Leben aufgezeichnet. Es wurde die Feuerwehr gegründet. Bei ihr war eine Blasmusik-  und Theatergruppe angesiedelt.

Zum 31.12.2009 hatte das Dorf 1994 Einwohner. Die Einwohner arbeiten in der landwirtschaftlichen Produktion, in der Lebensmittelproduktion bei der Herstellung von Oblaten, in dem Dienstleistungsbereich der Dorfbetriebe. Der größte Teil arbeitet jedoch in der Industrie in der näheren und entfernterer Umgebung. Das Dorf hat eine Grundschule mit einer Sporthalle, einen Kindergarten, eine Schulkantine mit einem Kinderschulklub, Fußballplatz, Fußballminiplatz mit einem Kunstrasen, Fitnessraum,  Motocross- Strecke, Kulturhaus, Gemeindebibliothek, Rentnerklub, Post, Poliklinik, Apotheke, Pfarramt. Es gibt hier auch 6 Lebensmittelläden, Haushaltswarengeschäft, 5 Gaststätten, eine Einrichtung mit Unterkunft und Verpflegung.

In dem Dorf sind mehrere Organisationen tätig, und zwar: Freiwillige Feuerwehr, Das slowakische Gärtnerbündnis, Fußballklub, Tischtennisklub, Klub der slowakischen Touristen, Die Einheit der Rentner der Slowakei, Jednota - Konsumverein, Frauenunion der Slowakei.

Das Dorf pflegt kulturelle Traditionen wie Fasching, Bau des Maibaumes, Blasmusikfestival, Lagerfeuer zum Feiertag des Slowakischen Nationalaufstandes, Nikolaus, Abschied des alten Jahres. Die Blasmusik und das Amateurtheater haben in dem Dorf mehr als 130 jährige Tradition.

 

WICHTIGE DENKMÄLER

St. Michael Erzengel Kirche

 
Die Kirche wurde in dem gotischen Stil auf älteren Fundamenten gebaut. In dem Jahr 1669 wurde die Kirche im Stil der Renaissance eingerichtet  und die Nebenkapelle dazu gebaut. Der Bau ist einschiffig mit einem polygonalen Abschluss des Presbyteriums und einem umgebauten Turm. 

 

 

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Das Schloss


Einer der Dominanten des Dorfes ist das Schloss, das im Jahr 1622 Michal Bošány mit seiner Ehefrau Margaréta in der Zeit der Türkeninvasion gebaut hat. Ursprünglich wurde es als Renaissanceschloss gebaut, aber im 18.Jahrhundert barockisiert und in dem Jahr 1845 bis 1860 ganz umgebaut in dem romantisch neogotischem Stil, wobei man Teile der ursprüngliche Räumen in dem Erdgeschoss behielt.

 

 

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Das Gebäude hat vier Seitenflügel, gebaut wurde es um einen rechteckigen Arkadenhof mit Türmen an den Ecken. Die Fassade des Gebäudes ist durch umfangreiche neogotische architektonische Teile aufgeteilt. Die neogotische Kapelle in dem zweiflügligen Erdgeschoss erreicht man durch das reich geschmückte Portal. Auf dem zweiten Stockwerk sind Repräsentationsräumlichkeiten mit geschnitzten Holzdecken, mit einer hölzernen Wandverkleidung und gemustertem Parkett. Besonders ist auch der romantische Rittersaal mit Büsten der Ritter an den Wänden.

Der Gobelin, der sich in dem Festsaal befindet, stellt den König auf dem Thron dar, der durch eine Reihe von Personen umgegeben ist.  Reliefabbildung des Barons Thonet aus dem Jahr 1904 von P. Breithuta aus Wien. Rokokorahmen aus dem 2. Drittel des 18. Jahrhundert und andere.

 

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Im Jahr 1865 hat das Schloss Familie Thonet gekauft, die es bis zum zweiten Weltkrieg besaß. In der Gegenwart ist es wieder im Besitz einen der Nachkommen der Familie Thonet. Da das Schloss renoviert wird, ist es für die Öffentlichkeit geschlossen.

Web :http://translate.google.sk/translate?hl=sk&sl=sk&tl=de&u=http%3A%2F%2Fwww.panoramy.sme.sk%2Fpanorama%2F1717%2Fvelke-uherce-kastiel-pohlad-z-parku-leto-2007%2F%3Fpr%3D1724%26p%3D1727

Web : http://translate.google.sk/translate?js=n&prev=_t&hl=sk&ie=UTF-8&layout=2&eotf=1&sl=sk&tl=de&u=www.zamky.sk%2Fkastiele-a-kurie%2Fvelke-uherce-kastiel%3Fq%3Dnode%2F3%26mon%3D305276%26det%3D1

 

Die Kapelle der Mutter Maria

Befindet sich in dem unteren Teil des Dorfes. Stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts, konstruiert ist sie nach dem Prinzip der Gloriette. Über den Eingang gibt es eine Plastik der Pieta von dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Glocke stammt aus dem Jahr 1837 und ist von V. Littman.

 

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Das Denkmal für die gefallenen Soldaten im ersten Weltkrieg

Es befindet sich in der Mitte des Dorfes gegenüber der Post. Es ist erbaut worden zum Andenken an die gefallenen Soldaten im ersten Weltkrieg. Auf einem Steinpodest steht eine Statuengruppe – Jesus Kristus mit einem Kreuz und Soldaten. In dem Podest ist die Namensliste der Gefallenen mit dem Verweis wer wem das Denkmal gebaut hat. 

 

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Das Denkmal für die gefallenen Soldaten im zweiten Weltkrieg

 Das Denkmal für die gefallenen Partisanen während des slowakischen Aufstandes steht neben der Feuerwache. Auf einem gestuften halbkreisigen Kunststeinpodest befindet sich eine Statuengruppe aus Sandstein, im Hintergrund gibt es ein Kreuz.  Auf dem Denkmal befindet sich eine Tafel mit der Liste der 36 Gefallenen.

 

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Die Kapelle auf dem Kalvarienberg

Die Kapelle befindet sich auf dem Berghang des Berges Šípok. Sie wurde um das Jahr 1850 gebaut. Sie wurde als Dank von der Baronin Kristína Hellenbachová Rudnayová gebaut, die an diesem Platz Kräuter zur Heilung ihres Mannes gesammelt hat. Im Jahr 1852 wurde sie  der Maria Himmelfahrt von dem Bischof von Banská Bystrica Štefan Moyzes eigeweiht. Zu der Kapelle wurden anschließend auch die Halten des Kreuzweges gebaut. Zum Fest der Maria Himmelfahrt (15.August) treffen sich hier zum Pilgern die Gläubigen aus der ganzen Umgebung.


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UNTERKUNFT 

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Penzión Kardinál
Veľké Uherce 310,
958 41 Veľké Uherce
tel.:      038 / 748 61 59, 0908 / 174438
e-mail: -
web:     http://translate.google.sk/translate?js=n&prev=_t&hl=sk&ie=UTF-8&layout=2&eotf=1&sl=sk&tl=de&u=www.penzionkardinal.tym.sk

Die Möglichkeiten der Unterkunft sind auch in dem Erholungsgebiet in Firmen- und Privathütten hinter dem Wassersammelbecken.

 

VERPFLEGUNG

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Penzión Kardinál
Veľké Uherce 310,
958 41 Veľké Uherce
tel.:       038 / 748 61 59, 0908 / 174438
e-mail:   -
web:     http://translate.google.sk/translate?js=n&prev=_t&hl=sk&ie=UTF-8&layout=2&eotf=1&sl=sk&tl=de&u=www.penzionkardinal.tym.sk

 

TRADITIONELLE VERANSTALTUNGEN

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Januar
• Neujahrskonzert der Blasmusik.


Februar
• Begräbnis der Bassgeige, Fasching .


April
• Die Feier zum Ende des II. Weltkrieges.
 

Mai
• Begräbnis der Bassgeige verbunden mit einer Tanzfeier.
 

Juni
• Der Tag von Medzihorie (organisiert immer ein Dorf der Mikroregion).
• Motocross Wettbewerb.


Juli
• Fußballwettbewerb um den Pokal des Slowakischen Nationalaufstandes

• Fußballwettbewerb des Vereins der Dörfer Šípok.


August
• Blasmusikfestival.
• Maria Himmelfahrt Pilgern zum Kalvarienberg.
• Feier zum Jahrestag des Slowakischen Nationalaufstandes (SNP), Lagerfeuer SNP.


September
• Motocross Rennen.


Dezember
• Kulturweihnachten, Abschied mit dem alten Jahr.

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